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Ökumenischer Kirchentag 2021: Europa, Pandemie, Grundeinkommen

„Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen" (Gal, 6,2)

Auf dem Ökumenischen Kirchentag vom 13. bis zum 16.5.2021 in Frankfurt/M. veranstalten das Netzwerk Grundeinkommen und die Attac-AG Genug für alle eine Podiumsdiskussion zu den europäischen Perspektiven, die ein Grundeinkommen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und globaler gesellschaftlicher Umbrüche bietet.

Vom 13. bis zum 16. Mai 2021 findet in Frankfurt am Main* der 3. Ökumenische Kirchentag statt. Das Netzwerk Grundeinkommen und die Attac-AG Genug für alle beteiligen sich mit einer Online-Podiumsdiskussion. Sie findet am Freitag, dem 14. Mai von 19:00 bis 20:30 Uhr statt. Zur Diskussion stehen die europäischen Perspektiven, die ein Grundeinkommen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und globaler gesellschaftlicher Umbrüche bietet.
Die Europäische Säule sozialer Rechte (kurz: ESSR) soll die Sozialsysteme in der EU umfassend reformieren. Im Jahr 2021 und nach der Erfahrung einer Pandemie, darf sie sich nicht mehr nur auf Markt und Erwerbsarbeit gründen. Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung – drei zentrale Konzepte der christlichen Soziallehre – erfordern ein mutiges Umdenken in der Innen-, Wirtschafts-, Steuer- und Sozialpolitik der EU. Was bewirkt die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens in allen EU-Ländern? Wie ließe es sich einführen? Ließen sich mit seiner Einführung die Steuerpolitiken vereinheitlichen? Welche Möglichkeiten bietet die Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen, um eine öffentliche Debatte über ein Grundeinkommen in allen EU-Ländern und politische Aktivitäten der EU-Gremien zu erreichen?

Podiumsteilnehmende:
•    Dr. Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin, Journalistin, Mitglied des Präsidiums Evangelische Frauen Deutschlands.
•    Prof. Dr. Franz Segbers, altkatholischer Theologe und Sozialethiker
•    Elfriede Harth, Aktivistin im Netzwerk Care Revolution, von 1996 bis 2002 Sprecherin der Internationalen Bewegung „Wir sind Kirche“
•    Ronald Blaschke, Netzwerk Grundeinkommen, Mitglied der EU-Organisator*innengruppe der EBI Bedingungslose Grundeinkommen in der gesamten EU, Koordinator der EBI für Deutschland
Moderation: Werner Rätz, Mitbegründer der Attac-AG Genug für alle

Einwahllink: Zoom-Meeting
Thema: Europäische Perspektiven eines bedingungslosen Grundeinkommen, im Fokus der Corona-Pandemie und den globalen gesellschaftlichen Umbrüchen
Uhrzeit: 14.Mai.2021 07:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

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* Aufgrund der gegenwärtigen Pandemielage wurde das Format des 3. Ökumenischen Kirchentages grundlegend geändert: Das Programm wird konzentrierter, dezentraler und digitaler. Mit der Ausrichtung dieses Onlineformats trägt das Netzwerk Grundeinkommen und die Attac-AG Genug für alle dieser Entwicklung Rechnung.

Willkommen bei der AG Genug für alle Wofür stehen wir!

Die AG Genug für Alle setzt sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein und unterstützt die vier Kriterien, denen sich fast alle BefürworterInnen eines Grundeinkommens angeschlossen haben: 

  • ohne jegliche Repressionsdrohung - kein Arbeitszwang
  • Gewährleistung einer Existenz ohne Armutsbedrohung mit gesellschaftlicher Teilhabe
  • der Zahlung liegt ein Rechtsanspruch zugrunde
  • individuell an jeden gezahlt ohne Bedürftigkeitsprüfung

Darüber hinaus vertritt die AG die Forderung, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen an alle Menschen gezahlt werden muss, die hier sind, weil es nicht zweierlei Recht am selben Ort geben darf.

Beginn 25. September 2020

Frankfurt am Main, Mai 2020

Auf der Tagung vom 24. bis 25. Mai 2020 hat das Netzwerk UBIE beschlossen, die Europäische Bürgerinitiative (EBI) für ein bedingungsloses Grundeinkommen am 25. September 2020 zu starten. Die Einreichung wurde Europäische Kommission anerkannt. Ziel ist es die Europäische Kommission für die Einführung eines Grundeinkommens (basic income) in den Europäischen Staaten zu gewinnen. https://eci-ubi.eu

9. Mai zum „EU-Sign-Day

Bürgerinnen und Bürger kennen ihre Mitbestimmungsrechte in der EU-Politik nicht
Bündnis fordert umfassende Informationsanstrengung und finanzielle Unterstützung

Die Bürger*innen kennen ihre Mitbestimmungsrechte in der EU-Politik nicht. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die ein EU-weites Bündnis in Auftrag gegeben hat. Die Umfrage zeigt, dass in mehreren Ländern der EU das wichtigste Instrument zur Beeinflussung europäischer Politik, die „Europäische Bürgerinitiative – EBI“, weitgehend unbekannt ist. Auftraggeber*innen der Umfrage sind acht laufende Europäische Bürgerinitiativen und Organisationen. Angesichts der Ergebnisse der Umfrage fordern sie die offizielle Erweiterung des Europatags am 9. Mai zum „EU-Sign-Day”, um die Beteiligung von Bürger*innen an der Politik der Europäischen Union zu stärken. mehr

Europäische Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen Start 25. September 2020

Werner ist für ein bedingungsloses Grundeinkommen und erzählt auch warum ein Grundeinkommen gut ist...

Verlosung von Grundeinkommen auf UBI4ALL

Guten Tag,

800 Euro monatlich für ein ganzes Jahr ohne irgendetwas dafür tun zu müssen, außer sich drum bewerben, wäre das nicht gut? Das ist jetzt möglich mit der europäischen Verlosung von Grundeinkommen auf UBI4ALL

de.ubi4all.eu/fund/

Diese Verlosung ist kostenlos und dient zur Unterstützung der Europäischen Bürgerinitiative "Start bedingungsloser Grundeinkommen überall in der EU" www.ebi-grundeinkommen.de Sobald durch unser Crowdfunding ein BGE für ein Jahr (9600 €) gesammelt wurde, erhältst du deine Gewinnnummer und das Datum der Verlosung. Wir übertragen die BGE-Verlosung per Livestream und benachrichtigen die Gewinner. Hilf mit, den Lostopf zu füllen und unterstütze unser Crowdfunding.

Kommt dir bekannt vor? Richtig – das ist das gleiche Prinzip wie beim Verein Mein Grundeinkommen, nur bringt UBI4ALL es jetzt auf die europäische Ebene.

Registriere dich jetzt für ein EU-Grundeinkommen

de.ubi4all.eu und gib diesen Tipp weiter an alle, von denen du denkst, dass sie sich dafür interessieren!

Viele Grüße und viel Glück

Bedingungslose Grundeinkommen in der Europäischen Union? von Werner Rätz

Die Europäische Union hat einen schlechten Ruf, und das in vielerlei Hinsicht zu recht. Im Vertrag über die Europäische Union ist im Artikel 3 „eine in hohem Maße wettbewerbsfähige soziale Marktwirtschaft“ festgeschrieben. Dieser Vertrag stellt faktisch eine Art EU-Verfassung dar und damit bekommt die neoliberale Wirtschaftsordnung Verfassungsrang. Noch problematischer sind die im Gefolge der Finanz-, Wirtschafts- und Systemkrise 2008 verabschiedeten Verträge zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM-Vertrag) und zum Fiskalpakt (SKS-Vertrag). Sie enthalten Festlegungen zur Schuldenbremse und Kontrolle der nationalen Haushalte durch die EU und sind, anders als die EU-Verträge, völkerrechtlich nicht kündbar. Darüber hinaus sind alle EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet, sie in oberstes nationales Recht umzusetzen, womit neoliberale Regelungen auch national in den Verfassungsrang erhoben werden. mehr

Und hier noch ein Erklär-Video "warum wir ein Grundeinkommen brauchen"

Grundeinkommen – es ist Zeit! Frankfurt/Main 19.05.2020

Gastbeitrag von Dagmar Paternoga, Ronald Blaschke, Werner Rätz und Franz Segbers im "derFreitag Die Wochenzeitung" zu einer Initiative zum bedinungslosen Grundeinkommen.

Grundeinkommen – es ist Zeit!

Die Plausibilität der Grundeinkommensforderung war noch nie so hoch wie jetzt in der Krise


Es scheint, dass wir mit unserem Aufruf den Nerv der Zeit getroffen haben. Innerhalb weniger Tage fand er die Unterstützung mehrerer Dutzend prominenter Erstunterzeichner*innen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, deren Zugänge zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) sehr verschieden sind. Zuvor hatten in Deutschland fast eine Million Menschen diverse Petitionen für die Einführung bedingungsloser Zahlungen unterzeichnet. Selbst wenn man davon ausgeht, dass manche mehr als eine Petition unterschrieben haben, bleibt das eine beeindruckende Zahl. Es ist offenbar höchste Zeit für eine ernsthafte Debatte über die Einführung des Grundeinkommens.
DerFreitag vom 19.05.20

Onlineseminar 16. Juni 2021 Wie würde sich ein bge auf Menschen mit psychischen Behinderungen auswirken?: Referentin: Renate Schernusmehr

Achtung neue Einwahldaten:

Zoom-Meeting beitreten
Meeting-ID: 932 5101 2735
Kenncode: 549497
Schnelleinwahl mobil +496938079883

Link zum Runterladen der Software Zoom (keine Kosten) Hier

 

Aufzeichnungen von Onlineseminaren

Den Input eines Seminares zeichnen wir auf und stellen ihn als Video zur Verfügung. Hier

Höchste Zeit für eine ernsthafte politische Debatte über die Einführung des Grundeinkommens!

Die sozialen, ökonomischen und ökologischen Entwicklungen haben das Grundeinkommen schon längst auf die Tagesordnung gesetzt, angesichts der Corona-Krise wird es noch deutlicher:

Alle bisherigen sozialen und wirtschaftlichen Maßnahmen haben nicht dazu geführt, dass ein Einkommen für alle gesichert ist, weder in der Krise noch außerhalb.

Wir brauchen deshalb (nicht nur) in Deutschland endlich eine ernsthafte politische Debatte über das Grundeinkommen – ein bedingungslos gewährtes Einkommen, das allen Menschen die Existenz sichert und die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.

Wir, die Unterzeichnenden, haben unterschiedliche Begründungen für das Grundeinkommen, auch unterschiedliche Vorstellungen über die konkreten Ziele und die konkrete Ausgestaltung des Grundeinkommens sowie über weitere politische Veränderungen.

Wir sind aber der Auffassung, dass es höchste Zeit ist, die Debatte über die Einführung eines Grundeinkommens in breiter Öffentlichkeit und in allen politischen Zusammenhängen zu führen.

Dazu rufen wir auf.

OnlineSeminare - Grundeinkommen und mehr

Jeden Mittwoch 18:00 Uhr

Jeden Mittwoch um 18.00 Uhr werden in unserer regelmäßigen Webinarreihe zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen, verschiedene Aspekte eines Grundeinkommens in lockerer Form vorgestellt und zum Gespräch eingeladen. Einwahldaten finden sich immer ab montags hier auf dieser Webseite.

Mehr zum Webinar und zur notwendigen Technik.

Abschlusserklärung zur Digitalisierung Arbeit 4.0 und Grundeinkommen Frankfurt am Main 26. Mai 2018

An zwei Tagen im Mai 2018 diskutierten in Frankfurt ca. 100 Aktivisten und Interessierte der Grundeinkommensbewegung Fragen zu einer zukünftigen Arbeits- und Lebenswelt, die in wesentlichen Teilen auf Digitalisierung und künstlicher Intelligenz basieren wird. Welchen Herausforderungen haben sich die Menschen, die Gesellschaft nicht in Zukunft sondern schon jetzt zu stellen. Sicher ist es noch nicht ausgemacht welchen Umfang Digitalisierung letztendlich einnehmen wird. Sicher ist, es wird die Arbeitswelt nachhaltig verändern. Die Teilnehmer sind sich einig darin: Diese Veränderungen müssen gestaltet werden, gestaltet werden von den Menschen, nicht von den Machthabern. Nach zwei Tagen intensiver Debatte wurde von allen Anwesenden folgende Erklärung einvernehmlich verabschiedet.

Manifest

Frankfurter Manifest

Arbeitstreffen der AG am 28. März 2021 – Einladung zur Mitarbeit Sonntag, den 28. März 2021, von 11.00 bis 16.00 Uhr - Einwahllink: https://vk.attac.de/b/har-nxj-nvz

Wir haben als AG jetzt über längere Zeit keine Arbeitstreffen durchgeführt, aber sehr viele andere Veranstaltungen, darunter seit Juni wöchentlich Onlineseminare (inzwischen 35 an der Zahl). Es gibt also einiges zu besprechen, vor allem aber möchten wir auch Gelegenheit geben, dass Menschen, die in den letzten Monaten unsere Angebote wahrgenommen haben, in die Arbeit der AG einsteigen können.

Deshalb werden wir uns am Sonntag, den 28. März 2021, von 11.00 bis 16.00 Uhr online zu einem Arbeitstreffen zusammenfinden.

Es wird vor allem darum gehen, die letzten Monate zu reflektieren: Was ist gut gelaufen, was weniger? Wie funktioniert unsere interne Arbeitsteilung, was müssen wir da genauer absprechen? Können wir unsere Kräfte effektiver organisieren, um vor allem zum Erfolg der EBI Grundeinkommen beizutragen?
Wir würden uns sehr freuen, wenn Leute dazukämen, die uns in den letzten Monaten immer wieder begleitet haben. Denen wollen wir umfassend Raum geben, damit gut besprochen werden kann, was sie beitragen möchten und können.

Die genaue TO werden wir zu Beginn des Treffens gemeinsam festlegen.

Arbeitsmaterialien der AG genug für alle:
Positionspapier der AG genug für alle (auch in französisch und englisch).

Video zur EBI: Werner weis ... auf www.grundeinkommen-attac.de oder

www.youtube.com/watch

Erklärvideo: Warum wir ein Grundeinkommen brauchen.

www.grundeinkommen-attac.de oder www.youtube.com/watch