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Buchbesprechung von Werner Rätz Juli 2021

Harald Lesch, Karlheinz A. Geißler, Jonas Geißler: Alles eine Frage der Zeit. Warum die „Zeit-ist-Geld“-Logik Mensch und Natur teuer zu stehen kommt
oekom verlag, München 2021, 272 Seiten ISBN: 978-3-96238-248-3

Rätz: "Alle drei Autoren des hier zu besprechenden Buches lassen sich nur schwer mit einer Kurzbezeichnung ihrer Tätigkeit vorstellen. Am einfachsten ist das noch bei Karlheinz Geißler, der auf der Verlagswebseite als „einer der bekanntesten Zeitforscher der Gegenwart“ bezeichnet wird. Harald Lesch ist selbstverständlich mit „Physiker“ richtig beschrieben, bekannter aber ist er durch seine Fernsehsendungen. Und Jonas Geißler ist zwar unter anderem „Organisationsberater“, aber tatsächlich bezeichnet er sich als „Zeitraumgestalter“. Wir haben es also mit einem Bündel von Kompetenzen zu tun, was man dem Buch immer wieder anmerkt." (...)

"Würde ich dem Autor bei seiner Einschätzung, dass die „wachsende Weltbevölkerung“ eine wesentliche Ursache einiger dieser Krisen ist (mehrfach, u. a. S. 20), zwar widersprechen (dazu etwa auch der „Weltagrarbericht“ der Weltbank und der Vereinten Nationen1), so entwickelt er unter dem letzten Stichwort doch die entscheidende Sichtweise auf das gesamte Problem: „Zu unserer Rationalität, die sich in Form von Wissenschaft als so kreativ und originell erweist, … gehört aber eben auch deren Nutzung. Das epochale Unternehmen Wissenschaft wird weltweit genutzt für den Erwerb von Macht und Geld. Die Monetarisierung sämtlicher Dimensionen der uns empirisch zugänglichen Welt – Energie, Materie und Umwelt, aber eben auch Raum und Zeit – ist das große Problem des Rationalismus. Es wird deshalb nötig sein, die Zwiespältigkeit unseres Handelns und Erkennens wahrzunehmen und einzuhegen, aufmerksam zu untersuchen und, wenn es sein muss, auch normativ zu beschränken.“ (S. 33)" mehr

Willkommen bei der AG Genug für alle Wofür stehen wir!

Die AG Genug für Alle setzt sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein und unterstützt die vier Kriterien, denen sich fast alle BefürworterInnen eines Grundeinkommens angeschlossen haben: 

  • ohne jegliche Repressionsdrohung - kein Arbeitszwang
  • Gewährleistung einer Existenz ohne Armutsbedrohung mit gesellschaftlicher Teilhabe
  • der Zahlung liegt ein Rechtsanspruch zugrunde
  • individuell an jeden gezahlt ohne Bedürftigkeitsprüfung

Darüber hinaus vertritt die AG die Forderung, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen an alle Menschen gezahlt werden muss, die hier sind, weil es nicht zweierlei Recht am selben Ort geben darf.

Beginn 25. September 2020

Frankfurt am Main, Mai 2020

Auf der Tagung vom 24. bis 25. Mai 2020 hat das Netzwerk UBIE beschlossen, die Europäische Bürgerinitiative (EBI) für ein bedingungsloses Grundeinkommen am 25. September 2020 zu starten. Die Einreichung wurde Europäische Kommission anerkannt. Ziel ist es die Europäische Kommission für die Einführung eines Grundeinkommens (basic income) in den Europäischen Staaten zu gewinnen. https://eci-ubi.eu

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Wanderausstellung Grundeinkommen um Banner zur EBI erweitert

9. Mai zum „EU-Sign-Day

Bürgerinnen und Bürger kennen ihre Mitbestimmungsrechte in der EU-Politik nicht
Bündnis fordert umfassende Informationsanstrengung und finanzielle Unterstützung

Die Bürger*innen kennen ihre Mitbestimmungsrechte in der EU-Politik nicht. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die ein EU-weites Bündnis in Auftrag gegeben hat. Die Umfrage zeigt, dass in mehreren Ländern der EU das wichtigste Instrument zur Beeinflussung europäischer Politik, die „Europäische Bürgerinitiative – EBI“, weitgehend unbekannt ist. Auftraggeber*innen der Umfrage sind acht laufende Europäische Bürgerinitiativen und Organisationen. Angesichts der Ergebnisse der Umfrage fordern sie die offizielle Erweiterung des Europatags am 9. Mai zum „EU-Sign-Day”, um die Beteiligung von Bürger*innen an der Politik der Europäischen Union zu stärken. mehr

Europäische Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen Start 25. September 2020

Werner ist für ein bedingungsloses Grundeinkommen und erzählt auch warum ein Grundeinkommen gut ist...

Verlosung von Grundeinkommen auf UBI4ALL

Guten Tag,

800 Euro monatlich für ein ganzes Jahr ohne irgendetwas dafür tun zu müssen, außer sich drum bewerben, wäre das nicht gut? Das ist jetzt möglich mit der europäischen Verlosung von Grundeinkommen auf UBI4ALL

de.ubi4all.eu/fund/

Diese Verlosung ist kostenlos und dient zur Unterstützung der Europäischen Bürgerinitiative "Start bedingungsloser Grundeinkommen überall in der EU" www.ebi-grundeinkommen.de Sobald durch unser Crowdfunding ein BGE für ein Jahr (9600 €) gesammelt wurde, erhältst du deine Gewinnnummer und das Datum der Verlosung. Wir übertragen die BGE-Verlosung per Livestream und benachrichtigen die Gewinner. Hilf mit, den Lostopf zu füllen und unterstütze unser Crowdfunding.

Kommt dir bekannt vor? Richtig – das ist das gleiche Prinzip wie beim Verein Mein Grundeinkommen, nur bringt UBI4ALL es jetzt auf die europäische Ebene.

Registriere dich jetzt für ein EU-Grundeinkommen

de.ubi4all.eu und gib diesen Tipp weiter an alle, von denen du denkst, dass sie sich dafür interessieren!

Viele Grüße und viel Glück

Ausstellung Grundeinkommen bis Ende September in Leipzig
Ausstellung Grundeinkommen bis Ende September in Leipzig

Bedingungslose Grundeinkommen in der Europäischen Union? von Werner Rätz

Die Europäische Union hat einen schlechten Ruf, und das in vielerlei Hinsicht zu recht. Im Vertrag über die Europäische Union ist im Artikel 3 „eine in hohem Maße wettbewerbsfähige soziale Marktwirtschaft“ festgeschrieben. Dieser Vertrag stellt faktisch eine Art EU-Verfassung dar und damit bekommt die neoliberale Wirtschaftsordnung Verfassungsrang. Noch problematischer sind die im Gefolge der Finanz-, Wirtschafts- und Systemkrise 2008 verabschiedeten Verträge zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM-Vertrag) und zum Fiskalpakt (SKS-Vertrag). Sie enthalten Festlegungen zur Schuldenbremse und Kontrolle der nationalen Haushalte durch die EU und sind, anders als die EU-Verträge, völkerrechtlich nicht kündbar. Darüber hinaus sind alle EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet, sie in oberstes nationales Recht umzusetzen, womit neoliberale Regelungen auch national in den Verfassungsrang erhoben werden. mehr

Und hier noch ein Erklär-Video "warum wir ein Grundeinkommen brauchen"

Grundeinkommen – es ist Zeit! Frankfurt/Main 19.05.2020

Gastbeitrag von Dagmar Paternoga, Ronald Blaschke, Werner Rätz und Franz Segbers im "derFreitag Die Wochenzeitung" zu einer Initiative zum bedinungslosen Grundeinkommen.

Grundeinkommen – es ist Zeit!

Die Plausibilität der Grundeinkommensforderung war noch nie so hoch wie jetzt in der Krise


Es scheint, dass wir mit unserem Aufruf den Nerv der Zeit getroffen haben. Innerhalb weniger Tage fand er die Unterstützung mehrerer Dutzend prominenter Erstunterzeichner*innen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, deren Zugänge zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) sehr verschieden sind. Zuvor hatten in Deutschland fast eine Million Menschen diverse Petitionen für die Einführung bedingungsloser Zahlungen unterzeichnet. Selbst wenn man davon ausgeht, dass manche mehr als eine Petition unterschrieben haben, bleibt das eine beeindruckende Zahl. Es ist offenbar höchste Zeit für eine ernsthafte Debatte über die Einführung des Grundeinkommens.
DerFreitag vom 19.05.20

Onlineseminar - Sandra Vahle: Parteien zur Wahl: Was trennt sie vom BGE15.09.2021 - 18:00 bis 10:00 Uhr

Einwahldaten:

Zoom-Meeting beitreten
Meeting-ID: 932 5101 2735
Kenncode: 549497
Schnelleinwahl mobil +496938079883

Link zum Runterladen der Software Zoom (keine Kosten) Hier

 

Aufzeichnungen von Onlineseminaren

Den Input eines Seminares zeichnen wir auf und stellen ihn als Video zur Verfügung. Hier

Höchste Zeit für eine ernsthafte politische Debatte über die Einführung des Grundeinkommens!

Die sozialen, ökonomischen und ökologischen Entwicklungen haben das Grundeinkommen schon längst auf die Tagesordnung gesetzt, angesichts der Corona-Krise wird es noch deutlicher:

Alle bisherigen sozialen und wirtschaftlichen Maßnahmen haben nicht dazu geführt, dass ein Einkommen für alle gesichert ist, weder in der Krise noch außerhalb.

Wir brauchen deshalb (nicht nur) in Deutschland endlich eine ernsthafte politische Debatte über das Grundeinkommen – ein bedingungslos gewährtes Einkommen, das allen Menschen die Existenz sichert und die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.

Wir, die Unterzeichnenden, haben unterschiedliche Begründungen für das Grundeinkommen, auch unterschiedliche Vorstellungen über die konkreten Ziele und die konkrete Ausgestaltung des Grundeinkommens sowie über weitere politische Veränderungen.

Wir sind aber der Auffassung, dass es höchste Zeit ist, die Debatte über die Einführung eines Grundeinkommens in breiter Öffentlichkeit und in allen politischen Zusammenhängen zu führen.

Dazu rufen wir auf.

OnlineSeminare - Grundeinkommen und mehr

Jeden Mittwoch 18:00 Uhr

Jeden Mittwoch um 18.00 Uhr werden in unserer regelmäßigen Webinarreihe zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen, verschiedene Aspekte eines Grundeinkommens in lockerer Form vorgestellt und zum Gespräch eingeladen. Einwahldaten finden sich immer ab montags hier auf dieser Webseite.

Mehr zum Webinar und zur notwendigen Technik.

Abschlusserklärung zur Digitalisierung Arbeit 4.0 und Grundeinkommen Frankfurt am Main 26. Mai 2018

An zwei Tagen im Mai 2018 diskutierten in Frankfurt ca. 100 Aktivisten und Interessierte der Grundeinkommensbewegung Fragen zu einer zukünftigen Arbeits- und Lebenswelt, die in wesentlichen Teilen auf Digitalisierung und künstlicher Intelligenz basieren wird. Welchen Herausforderungen haben sich die Menschen, die Gesellschaft nicht in Zukunft sondern schon jetzt zu stellen. Sicher ist es noch nicht ausgemacht welchen Umfang Digitalisierung letztendlich einnehmen wird. Sicher ist, es wird die Arbeitswelt nachhaltig verändern. Die Teilnehmer sind sich einig darin: Diese Veränderungen müssen gestaltet werden, gestaltet werden von den Menschen, nicht von den Machthabern. Nach zwei Tagen intensiver Debatte wurde von allen Anwesenden folgende Erklärung einvernehmlich verabschiedet.

Manifest

Frankfurter Manifest

Arbeitstreffen der AG am 28. März 2021 – Einladung zur Mitarbeit Sonntag, den 28. März 2021, von 11.00 bis 16.00 Uhr - Einwahllink: https://vk.attac.de/b/har-nxj-nvz

Wir haben als AG jetzt über längere Zeit keine Arbeitstreffen durchgeführt, aber sehr viele andere Veranstaltungen, darunter seit Juni wöchentlich Onlineseminare (inzwischen 35 an der Zahl). Es gibt also einiges zu besprechen, vor allem aber möchten wir auch Gelegenheit geben, dass Menschen, die in den letzten Monaten unsere Angebote wahrgenommen haben, in die Arbeit der AG einsteigen können.

Deshalb werden wir uns am Sonntag, den 28. März 2021, von 11.00 bis 16.00 Uhr online zu einem Arbeitstreffen zusammenfinden.

Es wird vor allem darum gehen, die letzten Monate zu reflektieren: Was ist gut gelaufen, was weniger? Wie funktioniert unsere interne Arbeitsteilung, was müssen wir da genauer absprechen? Können wir unsere Kräfte effektiver organisieren, um vor allem zum Erfolg der EBI Grundeinkommen beizutragen?
Wir würden uns sehr freuen, wenn Leute dazukämen, die uns in den letzten Monaten immer wieder begleitet haben. Denen wollen wir umfassend Raum geben, damit gut besprochen werden kann, was sie beitragen möchten und können.

Die genaue TO werden wir zu Beginn des Treffens gemeinsam festlegen.

Arbeitsmaterialien der AG genug für alle:
Positionspapier der AG genug für alle (auch in französisch und englisch).

Video zur EBI: Werner weis ... auf www.grundeinkommen-attac.de oder

www.youtube.com/watch

Erklärvideo: Warum wir ein Grundeinkommen brauchen.

www.grundeinkommen-attac.de oder www.youtube.com/watch

Aktuelles aus und von der AG Genug für Alle

Schweizer Volksabstimmung über Grundeinkommen am 5. Juni 2016

März 2016
Liebe Freundinnen und Freunde des Grundeinkommens,
am 5. Juni stimmt die Schweiz über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ab. Die Abstimmung im kommenden Juni wird sich historisch als ein Meilenstein zu seiner Einführung erweisen können. Das sollte gefeiert werden. Am Abstimmungstag wünschen wir öffentliche Veranstaltungen. Informieren wir und feiern wir das Abstimmungsergebnis. Diskutieren wir die nächsten Schritte...
Schreibt uns an, wenn ihr Unterstützung, ReferentInnen, Ideen braucht mehr
krampertz@attac.de (AG Genug fuer Alle)

Bundeszentrale für politische Bildung: Debatte Grundeinkommen

Frankfurt 16.03.2016
Die Bundeszentrale für politsche Bildung führt eine Debatte um ein Grundeinkommen.

Zukunft der Arbeit
Was für ein Grundeinkommen spricht (Opielka)... mehr
Das bedingungslose Grundeinkommen zerstört den Wohlfahrtsstaat (Butterwegge) ... mehr

Wir sagen JA

- zu einer demokratischen Europäischen Union
- zu einer sozialen
Europäischen Union
- zu einer ökologischen Europäischen Union

Gemeinsame Positionierung
der
Attac-Arbeitsgruppe Genug für alle (Deutschland)
der Attac-Inhaltsgruppe Grundeinkommen (Österreich
des Netzwerks Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt – B.I.E.N. Austria
des
Rates des Netzwerks Grundeinkommen (Deutschland)
des Runden Tisches Grundeinkommen (Österreich)
der Vereniging Basisinkomen (Niederlande)

mehr

Kinderarmut - Nein !

Wir fordern eine einheitliche Geldleistung für alle Kinder, die das
Existenzminimum sichert.
Ein gutes Aufwachsen darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.
                                 
Hier unterschreiben: Kinderarmut - Nein

Die Kampagne wird von der AG genug für alle, Armutskonferenz und
vielen Wohlfahrtsverbänden getragen.

Debatte

Die AG hat auf ihrem Arbeitstreffen im Juni beschlossen sich verstärkt in die Debatte um ein Grundeinkommen einzumischen. Die Debatte um ein Grundeinkommen, die wir seit Jahren kontinuierlich führen, hat in den letzten Monaten an Dynamik gewonnen. Die zukünftige digitalisierte Arbeitswelt sucht Antworten auf die Frage wie diejenigen zu alimentieren sind, die keinen Arbeitsplatz mehr finden, oder einen der sich den flexiblen Arbeitsverhältnissen anpassen muss. Aktuell ist ein Grundeinkommen wohl auch für Wirtschaftsführer eine Option. Jetzt geht es um die Ausgestaltung eines Grundeinkommens. Hierzu werden wir in den nächsten Monaten Artikel, Buchbesprechungen und Stellungnahmen veröffentlichen.

Mehr Infos dazu (inkl. aller Videos von der BGE-Tour) auf der Themenseite "Grundeinkommen".

Arbeitstagung: Digitalisierung, Arbeit 4.0 und Grundeinkommen 26. Mai 2018

Vorträge zu
I. Digitalisierung heute und morgen
Philipp Frey (Karlsruhe)
Sebastian Sevignani (Jena)
II. Wie werden sich Produktion und Dienstleistung verändern?
Timo Daum (Berlin)
Workshops und Debatte

Buch: Rätz/Paternoga Zukunftsmodell Grundeinkommen?

Die Arbeitswelt steht nicht zuletzt aufgrund der Digitalisierung vor einem radikalen Wandel. Unsere derzeitigen sozialen Sicherungssysteme werden deshalb auf eine harte Probe gestellt. Könnte das bedingungslose Grundeinkommen das Modell der Zukunft sein?

Die Arbeitswelt befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Der unaufhaltsame Digitalisierungstrend und die fortschreitende Automatisierung der Produktionsabläufe (Industrie 4.0) lassen die Menschen sorgenvoll in die Zukunft blicken. Die Angst geht um: Nehmen Roboter meine Arbeit weg, werde ich bald wegdigitalisiert? mehr

Vorstellung des Buches "Zukunftmodell Grundeinkommen?"
von Ronald Blaschke

(...) Das Buch ist sowohl für Einsteiger/innen als auch für diejenigen geeignet, die mit der Grundeinkommensidee vertraut sind und ihre Argumente schärfen und ausdifferenzieren wollen. Der Text ist erfrischend kurzweilig und schnörkellos geschrieben. Mit sieben Euro ist das Werk im Taschenbuchformat auch erschwinglich. mehr

Öffentliche Veranstaltung: Digitalisierung, Arbeit 4.0 und Grundeinkommen 25. Mai 2018

Podium
Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn (MdB, Die Grünen)
Timo Daum (Hochschullehrer Medien, Online und digitale Ökonomie)
Timo Daum wurde für sein Buch "Das Kapital sind wir. Zur Kritik der digitalen Ökonomie" von der Friedrich-Ebert-Stiftung als "Das politische Buch 2018" ausgezeichnet.

Erfolgreiche Veranstaltung und Arbeitstagung - es geht vorran

Dagmar Paternoga / Timo Daum

„Wir verteidigen nicht die Arbeit der Menschen gegen die Maschinen"

 Teilnehmer*innen der Arbeitstagung „Digitalisierung? Grundeinkommen!" positionieren sich gegen Grundeinkommensvorstellungen der „Manager des globalen digitalen Kapitalismus"

Wie müsste ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) aussehen, um in Zeiten der Digitalisierung eine emanzipatorische Wirkung zu entfalten? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Arbeitstagung „Digitalisierung? Grundeinkommen!" am Samstag in Frankfurt am Main.Zu der Tagung trafen sich etwa 100 hundert Aktivist*innen aus den Bewegungen für ein BGE und zur Gestaltung der Digitalisierung. Sie wollten sich dazu positionieren, dass sich in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Manager für ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgesprochen hatten, darunter Schwergewichte wie Timotheus Höttges, Elon Musk oder Mark Zuckerberg.

 

Abendveranstaltung

Arbeitstagung - Papier verabschiedet zum Grundeinkommen

Dokumentation der Abendveranstaltung und der Arbeitstagung (Videos)

Einladung zum Arbeitstreffen am 16. November 2018 in Berlin Digitalisierung! Grundeinkommen!

Einladung zum Arbeitstreffen am 16. November 2018 in Berlin
12:00 bis 18:00 Uhr Mehringhof (Versammlungsraum),
Gneisenaustrasse 2A 10961 Berlin

Vom 17. bis 18. November findet in Berlin die Tagung "bits und bäume" statt.
Wir die Organisatoren der Arbeitstagung haben uns entschieden an der Tagung teilzunehmen. Daher die Verlegung auf den Freitag vor der Tagung in Berlin.
https://bits-und-baeume.org/de

Mit unserer Vorstellung eines emanzipatorischen Grundeinkommens müssen wir in die Öffentlichkeit. Für das nächste Jahr wollen/müssen wir einen Aktionsplan entwickeln. Für die Bewältigung der notwendigen Arbeiten brauchen wir einen festen und größeren Arbeitskreis als es
der bisherige Vorbereitungskreis war. Dieser Kreis sollte sich auch weiterhin möglichst aus den verschiedenen Spektren der Grundeinkommensbewegung zusammensetzen.
Manifest

Europäische Bürgerinitiave (EBI) für ein bedingungloses Grundeinkommen Start 2020 - eine große Aufgabe

Frankfurt am Main, Januar 2020
Netzwerke, Organisationen, einzelne Personen und Strukturen von Parteien planen für 2020 den Start einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Ziel die Europäische Kommission für die Einführung eines Grundeinkommens (basic income) in den Europäischen Staaten zu gewinnen. Der Text für die EBI ist von der zuständigen Stelle geprüft worden, sodass im Frühjahr 2020 (angedacht ist Mai) der Start erfolgen könnte.

Mit dem Start der EBI müssen in Europa, aber vor allem in Deutschland Unterschriften gesammelt werden. Wir streben In Deutschland einige hunderttausend UnterstützerIinnen an. Um dieses Ziel zu erreichen ist müssen Menschen mobilisiert werden, in jeder Stadt in jedem Dorf. Wir alle sind gefordert, jede BGE-Gruppe, jede Grundeinkommensgruppe, jedes Grundeinkommensnetzwerk, jede Unterstützerin, jeder Unterstützer.

Dieses große Vorhaben muss in jeder Jahresplanung aufgenommen werden! Planen wir Aktionen und Veranstaltungen, gestalten Flyer und Webseiten. Jeder Kontakt zu anderen Gruppen, zu Medien kann helfen, um die erforderlichen Unterschriften zusammen zu bekommen. Jede Mitteilung, jeder Artikel in den Medien hilft bei diesem Anliegen.

Werben wir für die Idee und die Einführung eines emanzipatorischen bedingungslosen Grundeinkommens.

Die Attac AG Genung für Alle trifft sich am 9. Februar 2020 von 11:00 bis 16:00 Uhr in Hannover. MitstreiterInnen sind sehr willkommen. Kontakt: krampertz(at)attac.de

willkommen

Europäische Bürgerinitiave (EBI) für ein bedingungloses Grundeinkommen Start 2020 - eine große Aufgabe

Frankfurt am Main, Mai 2020
Netzwerke, Organisationen, einzelne Personen und Strukturen von Parteien planen für 2020 den Start einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Ziel die Europäische Kommission für die Einführung eines Grundeinkommens (basic income) in den Europäischen Staaten zu gewinnen. Der Text für die EBI ist von der zuständigen Stelle geprüft worden, sodass in der zweiten Jahreshälfte 2020 der Start erfolgen könnte.

Mit dem Start der EBI müssen in Europa, aber vor allem in Deutschland Unterschriften gesammelt werden. Wir streben In Deutschland einige hunderttausend UnterstützerIinnen an. Um dieses Ziel zu erreichen ist müssen Menschen mobilisiert werden, in jeder Stadt in jedem Dorf. Wir alle sind gefordert, jede BGE-Gruppe, jede Grundeinkommensgruppe, jedes Grundeinkommensnetzwerk, jede Unterstützerin, jeder Unterstützer.

Dieses große Vorhaben muss in jeder Jahresplanung aufgenommen werden! Planen wir Aktionen und Veranstaltungen, gestalten Flyer und Webseiten. Jeder Kontakt zu anderen Gruppen, zu Medien kann helfen, um die erforderlichen Unterschriften zusammen zu bekommen. Jede Mitteilung, jeder Artikel in den Medien hilft bei diesem Anliegen.

Werben wir für die Idee und die Einführung eines emanzipatorischen bedingungslosen Grundeinkommens.
Kontakt: krampertz(at)attac.de

Aktuell "Kulturzeit" 3Sat ... es ist Zeit!

Interview mit Werner Rätz zur Initiative  "Grundeinkommen es ist Zeit".
3Sat "Kulturzeit" 22.05.2020 19:23 Uhr

Jetzt in der Mediathek 3Sat:
https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/sendung-vom-22-mai-2020-100.html
ab Minute 14 - verfügbar bis zum 29. Mai

Beginn 25. September 2020 Frankfurt am Main, Mai 2020

Auf der Tagung vom 24. bis 25. Mai 2020 hat das Netzwerk UBIE beschlossen, die Europäische Bürgerinitiative (EBI) für ein bedingungsloses Grundeinkommen am 25. September 2020 zu starten. Die Einreichung wurde Europäische Kommission anerkannt. Ziel ist es die Europäische Kommission für die Einführung eines Grundeinkommens (basic income) in den Europäischen Staaten zu gewinnen. https://eci-ubi.eu

Siehe auch Aktivitäten

Webinar: Basic incomme im südlichen Afrika 17. Juni 2020 - 18:00 Uhr

Stand der Debatte um ein basic income im südlichen Afrika.

Am 17. Juni unterhalten sich Dagmar Paternoga von der AG genug für alle und Simone Knapp von der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika über die Situation dort. In Namibia hatte es vor Jahren ein hoffnungmachendes Grundeinkommesnprojekt in dem Ort Ojivero gegeben. In Sambia existiert eine Minimalversorgung für die Ärmsten. Und in Südafrika belebt sich die Debatte um ein umfassendes Grundeinkommen neu, die vor Jahren schon einmal weit entwickelt war.

Referentinnen: Simone Knapp (KASA) und Dagmar Paternoga (Attac AG gfa)


Einwahldaten:
Über Browser: https://global.gotomeeting.com/join/833447317
Über Programm: Zugangscode: 833-447-317
Per Telefon:
Deutschland: +49 721 9881 4161
- Direktwahl: tel:+4972198814161,,833447317#

zur Technik siehe hier

Webinar: Andere Arbeit, erneuerte Sozialsysteme, bedingungsloses Grundeinkommen? 24. Juni, 18.00-19.00 Uhr

Gespräch mit Andrea Vetter und Daniel Weißbrodt

Im Mai startete der Aufruf „Es ist höchste Zeit für eine ernsthafte politische Debatte über die Einführung des Grundeinkommens“ (siehe Webseite).
Über 170 Prominente aus Politik, Kirche, Kultur und Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und mehr als 30 zivilgesellschaftlichen Organisationen haben ihn unterzeichnet. Den Hintergrund für den Start des Aufrufs haben die Initiator*innen in einem Beitrag im Freitag erläutert (siehe Freitag).

Am kommenden Mittwoch werden die Transformationsforscherin Andrea Vetter und der freier Autor und Filmemacher Daniel Weißbrodt zu Gast sein. Andrea Vetter ist freie Mitarbeiterin des Konzeptwerks Neue Ökonomie, Daniel Weißbrodt ist der Autor von "Kurzer Abriss der Deutsche Geschichte 2022 bis 2050".

Eine naheliegende Frage für die Transformationsforscherin wäre, ob gegenwärtig Veränderungsprozess stattfinden, die Bereiche betreffen, die sich ohnehin ändern müssen, wenn es zu einer anderen Art Gesellschaft gehen soll. Und der Industriesoziologin werden hier sofort die Arbeitsverhältnisse einfallen, die in einem massiven Wandel begriffen sind. Zunehmende prekäre (Solo-)Selbstständigkeit wird heute zu Recht als Problem wahrgenommen, ist aber doch gleichzeitig, wie wir in der BGE-Bewegung immer ebenfalls zu Recht betont haben, der Einstieg in selbstbestimmteres, kreativeres Arbeiten. Liegt also in diesem zunächst zerstörerisch erscheinenden Prozess, der durch die aktuelle Coronakrise nochmals verschärft werden wird, letztlich ein emanzipatorisches Potenzial? Bringt uns das Ganze womöglich einem bedingungslosen Grundeinkommen näher? Einwahldaten

OnlineSeminar: Höchste Zeit für eine ernsthafte politische Debatte über die Einführung des Grundeinkommens! 23. September 18.00-19.00 Uhr

Höchste Zeit für eine ernsthafte politische Debatte über die Einführung des Grundeinkommens!

mit: Adrienne Goehler, Publizistin, Kuratorin, Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Kultur a.D., Renate Wapenhensch, Bundesfrauensekretärin IG BAU

Was hat sie bewegt, den Aufruf zu unterzeichnen?
Adrienne Göhler wird dabei auch über die Resonanz des von ihr jüngst herausgegebenen Buches zum Grundeinkommen berichten. Renate  Wapenhensch über die Kampagne der IG-BAU-Frauen für das Grundeinkommen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion ist der Start der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) Bedingungslose Grundeinkommen in der gesamten EU.
Dazu gibt es Kurzstatements von Werner Rätz, Attac  AG genug für alle, und Helwig Fenner.

Einwahldaten:

global.gotomeeting.com/join/148475597

Sie können sich auch über ein Telefon einwählen.
(Bei Geräten, die diese Funktion unterstützen, ist die sofortige Teilnahme über eine der unten aufgeführten Direktwahlnummern möglich.)

Deutschland: +49 892 0194 301
Direktwahl: tel:+498920194301,,148475597#

Zugangscode: 148-475-597

Einwahldaten 22. Juli 2020 18:00 Uhr

Diversität, Kolonialismus, Grundeinkommen
Mi., 22. Juli 2020 18:00 - 19:00 (CEST)

Nehmen Sie an meinem Meeting per Computer, Tablet oder Smartphone teil.

global.gotomeeting.com/join/461847261

Sie können sich auch über ein Telefon einwählen.
Deutschland: +49 721 6059 6510

Zugangscode: 461-847-261

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