AG Genug für Alle

Globale Soziale Rechte: Was ist das?

Globale Soziale Rechte, da muss jedes Wort je für sich betont werden und hat seine eigene Bedeutung.

Zum einen geht es um eine globale Sicht. Menschenrechte gelten universell und für alle. Da kann niemand außen vor gedacht werden, ohne die ganze Idee zu zerstören. Eine Beseitigung von Armut kann höchstens aus alltagspraktischen Gründen an einem Ort, in einem Land der Welt anfangen, bliebe sie dabei stehen, wäre das menschenrechtlich nicht zu rechtfertigen. mehr

Texte

Das gute Leben für alle. Bedingungsloses Grundeinkommen, Gemeingüter und kostenloser öffentlicher Nahverkehr

In einer Gesellschaft, in der die Einzelnen ihre Bedürfnisse zumindest sehr weitgehend über Märkte befriedigen müssen, ist ein Einkommen die  unhintergehbare Bedingung für jegliche Form der Teilhabe. Aber auch ein Einkommen führt in einer Marktgesellschaft immer nur auf eben diesen Markt. Teilhabe braucht mehr als Geld und Einkaufsmöglichkeiten.

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Die demographische Falle - Beobachtungen zur Kraft der "Überflüssigen"

(Anregungen zur Kritik gängiger Wachstums- und Schrumpfungstheorien)


Kai Ehlers, Russlandkenner und Grundeinkommensbefürworter aus Hamburg, analysiert in diesem Text drei aus seiner Sicht grundelgende Beziehungssysteme menschlichen Lebens und Überlebens: Versorgung, Arbeit, Kommunikation. Versorgung, das ist die ganze Spannbreite vom physischen Unterhalt bis zur Bildung, von der Selbstversorgung bis zur Fremdversorgung. Arbeit, das sind alle Veräußerungen von Kraft, Fantasie und Lebenszeit, durch welche Menschen die Welt gestalten. Kommunikation, das sind die emotionalen, sozialen und kulturellen Beziehungen, die entstehen, wenn Menschen miteinander und füreinander tätig und aneinander interessiert sind.

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Strategische Interventionsmöglichkeiten von Attac im Feld Soziales/Umverteilen

Ein Blick auf die laufende Umverteilng von unten nach oben ermöglicht ein paar verallgemeinerbare Schlussfolgerungen für Form und Inhalt möglicher und notwendiger Interventionen. Dabei werden Globale Soziale Rechte als der Kern jeglicher Globalisierungskritik sichtbar: Eine emanzipatorische Entwicklung geht nur mit sozialer und ökologischer Gerechtigkeit in globalem Maßstab und das gelingt nicht, ohne dass die Menschen die Durchsetzung ihrer Rechte selbst in die Hand nehmen.

Input von Werner Rätz auf dem atac-Ratschlag in Dresden, Oktober 2010 mehr

Demokratie und Eigentum? Soziale Rechte und Aneignung!

Welche Rolle spielt Demokratie für emanzipatorische Politik? Im Rat von attac Deutschland entbrannte um genau diese Frage eine intensive Diskussion. Dabei war eine These, dass die Garantie rechtsstaatlicher Verhältnisse ebenso wichtig wie die Erweiterung um Elemente aktiver Demokratie unerlässlich sei. Werner Rätz (attac) skizziert im folgenden Beitrag eine demgegenüber radikalere Auffassung von Demokratie: Es geht darum, die politischen Verhältnisse aktiv so zu gestalten, dass Menschen soziale Rechte nicht nur haben, sondern auch durchsetzen können. mehr

Moralisch aufwärts im Abschwung?

Eine Stellngnahme der SOLTAUER INITIATIVE für Sozialpolitik und Ethik zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Kontext von Sozial- und Wirtschaftspolitik mehr

Globale Soziale Rechte in Zeiten globaler kapitalistischer Krise

Der Kern des Konzepts Globaler Sozialer Rechte liegt darin, dass man Rechte nicht nur haben, sondern auch kriegen muss. Insofern handelt es sich um den Versuch, der anderen Welt, die möglich ist, unseren Alternativen also, schon jetzt ein Bild, ein Gesicht zu geben, indem wir positiv bestimmen, was das denn wäre, was uns und allen ganz konkret ein gutes Leben ermöglichen würde. 

Input von Werner Rätz beim attac-Ratschlag in Düsseldorf, Oktober 2008 mehr

Basic food income – option or obligation?

Fian, eine internationale NGO, die sich spezielle gegen den Hunger in der Welt engagiert, hat ein Konzept ausgearbeitet, wie mit einer kleinen Geldzahlung jeder Mensch auf der Welt in die Lage versetzt werden könnte, sich täglich drei Mahlzeiten leisten zu können.
(Englisch) 2005 Mehr

Auswirkungen der Globalisierung auf psychisch kranke und behinderte Menschen

Neoliberale Globalisierung ersetzt zunehmend gesellschaftliche Regulierungen durch Marktsituationen und Konkurrenzabläufe. Ihre Kritik sollte also die Situation von Menschen vorrangig in den Blick nimmt, die absehbar an dieser neuen Herausforderung scheitern müssen. Zumindest was psychisch kranke und behinderte Menschen betrifft, ist das nicht der Fall: Sie sind für die globalisierungskritische Bewegung bisher kein Thema.
2007 Mehr

Literaturhinweise

Neuigkeiten

10.10. Etappensieg für ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Schweiz

126.000 unterschreiben für die Volksinitiative

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15.08. Attac fordert Sonderprogramm zur Stärkung kommunaler Haushalte
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31.01. Kritisches Tafelbündnis gegründet
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