Texte

Soziale Sicherheit und Postwachstum (2011)

Die Diskussion um die Zusammenhänge von Sozialer Sicherheit, Aufhebung der Arbeitsvergesellschaftung und kapitalistischem Wachstumszwang gewinnt an Kontur und Bedeutung. Werner Rätz versucht einen zusammenfassenden Überblick über eine mögliche Psition aus Sicht der AG genug für alle. Der Text ist in http://www.contraste.org/ April 2011 erschienen.

Kinder brauchen mehr! Sozialverbände zur Kindergrundsicherung (2009)

Im April 2009 haben acht Sozialverbände ein Modell einer Kindergrundsicherung vorgeschlagen, das Kinder grundsätzlich vor Armut schützen und aus dem diskriminierenden Hartz-IV-System herausnehmen würde. Da die Zahlung von 500 € für jeden jungen Menschen bis 27 Jahre vorrangig vor allen anderen Sozialleistungen erfolgen soll, würden nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch alle Familien davon profitieren, die über niedrige Einkommen verfügen. mehr

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Konkrete Forderungen gegen die kapitalistische Krise (2009)

Um den Druck der Krisenfolgen zu vermindern, ist es sinnvoll, große Teile des gesellschaftlichen Reichtums so zu verwenden, dass sie gar nicht erst in die Hände der Anleger und auf die Finanzmärkte geraten, also weite Lebensbereiche zu dekommodifizieren, den Kapitalkreisläufen zu entziehen. Das bedeutet noch keineswegs eine Abschaffung des Kapitalismus, aber es entsteht eine Pause... mehr

 

Solidarische Bürgerversicherung

Attac Deutschland hat von seiner Gründung an den Standpunkt vertreten, dass die Absicherung der großen Lebensrisiken Krankheit und Alter eine öffentliche Aufgabe ist. Die unserer Meinung nach beste Möglichkeit dazu bietet eine Bürgerversicherung, die alle Personen umfasst und aus allen Einkomen finanziert wird. Im Diskussionspapier "Solidarische Bürgerversicherung/attac" hat eine Arbeitsgruppe diese Vorstellung ausgearbeitet. Allerdings hat der darin enthaltene Vorschlag einer direkten Auszahlung der bisherigen sogenannten "Arbeitgeberbeiträge" in Attac keine weitere Zustimmung gefunden.

 

Teihabe geht nicht in Sozialstaatlichkeit auf (W.Rätz im Auftrag der AG)

Subjekt und zentraler Bezugspunkt jeglicher Sozialpolitik ist der einzelne Mensch als Träger der Menschenwürde. Jede und jeder hat allein auf Grund ihrer/seiner Existenz das bedingungslose Recht auf Teilhabe, und zwar sowohl am materiellen Reichtum wie an allen anderen Lebensäußerungen einer Gesellschaft. Dies ist ein Menschenrecht, das sich niemand durch Wohlverhalten verdienen muss und das niemand durch Fehlverhalten verlieren kann.  mehr

 

Gesundheit und Pflege in der Logik des Liberalismus  (Attac Frankreich)

Die Gesundheit als soziale Frage umfasst komplexe und verschiedenartige Aspekte. Untersucht man, inwiefern sie durch die Logik des Liberalismus bestimmt wird, erlangt der Bürger die Mittel zum Verständnis dessen, welche Ziele eine für die Gesundheitsbedürfnisse der Bevölkerung verantwortliche Politik anstrebt sowie welche ernsthaften Gefahren für diesen wie für andere Bereiche im Rahmen des "Allgemeinen Abkommens über den Dienstleistungsverkehr" (GATS) der Welthandelsorganisation (WTO) entstehen. mehr

 

Gesundheit ist keine Ware (Eröffnungsrede der Schwerpunktkonferenz)

"Die Verwirklichung des Menschenrechts auf Gesundheit steht noch aus" hatten wir in der Einladung für die heutige Konferenz als Thema meines Beitrages formuliert. Nun kann es kein Recht auf Gesundheit geben. Krankheit ist Teil des Menschseins und eine Gesellschaft, die Krankheit völlig ausmerzen wollte, müsste bald beginnen, die Kranken selbst zu beseitigen.  mehr

 

Vom Pensionär zum Aktionär (BEIGEWUM)

Der österreichische „Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen“ hat schon Ende der 90er Jahre deutlich darauf hingewiesen, dass die damals erst in Haus stehende Debatte um die aus demografischen Gründen angeblich notwendige Umstellung des Rentensystems auf Kapitaldeckungsverfahren eine ideologische Veranstaltung ist, die lediglich den Interessen der Finanzmarktakteure dient. Der Text hat die Beschäftigung von attac Deutschland mit dem Thema stark beeinflusst. Mehr

 

Die Finanzmärkte untergraben unser Rentensystem

Die erste Kampagne von Attac Deutschland richtete sich gegen die teilweise Privatisierung der umlagegedeckten Altersversorgung, der sogenannten "Riesterrente". Wir argumentierten, dass die Umstellung auf Kapitaldeckung nicht nur das System verteuern müsse - schließlich wolle ja noch jemand mitverdienen, nämlich der private Versicherer - , sondern auch grundsätzliche Risiken berge, die die öffentliche Daseinsvorsorge insgesamt gefährdeten. Der damalige Koordinierungskreis fasste die Argumente in einem Diskussionspaier zusammen.

NEUIGKEITEN

06.11. - Zukunftsmodell Grundeinkommen? - Werner Rätz / Dagmar Paternoga mehr

29.09. - Es tut sich was in den Gremien der EU mehr

29.09. - Kinderarmut bekämpfen: Paritätischer tritt Bündnis Kindergrundsicherung bei mehr

TERMINE

06.01.18
Frankfurt. Treffen der bundesweiten "AG Genug für alle" mehr