Unterschriftensammlung für ein Grundeinkommen
Mehrere Grundeinkommensnetzwerke und zivilgesellschaftliche Organisationen in Europa haben sich entschlossen, die Entwicklung eines sozialen Europa voranzutreiben. Ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist, neben anderen notwendigen politischen Maßnahmen, ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.
Wir bitten Sie daher, die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens zu unterstützen.
Willkommen auf der Webseite der AG "Genug für Alle"
Unser Arbeitsschwerpunkt:
Bedingungsloses Grundeinkommen
Weitere Arbeitsthemen:
Soziale Sicherheit / Hartz IV / Armut
Aus unserem Arbeitszusammenhang heraus ist eine Wander-Ausstellung zum bedingungslosen Grundeinkommen entstanden, die eine große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gefunden hat. Die Ausstellung kann ausgeliehen werden:
Ausstellung zum Grundeinkommen Termine Ausstellung
Es werden auch immer Intressierte und Aktive gesucht, die bereit sind an größeren und kleineren Projekten mitzuarbeiten. Mitarbeit
Sie möchten Kontakt mit der AG Genung für Alle aufnehmen oder suchen eine Referentin oder einen Referenten, dann folgen Sie einfach dem Link.
AG GfA zur Krise
Was wir wollen
Die Globalisierung beseitigt Grenzen. Das ist gut, wenn es sich um Grenzen zwischen Staaten, Kulturen, Ideologien handelt.
Die Globalisierung beseitigt Grenzen. Das ist schlecht, wenn es die Beseitigung von Rechten und Standards, Vorrang für Freihandel und Sozialabbau überall bedeutet.
Die Globalisierung beseitigt Grenzen. Das ist ungewohnt, wenn es um die Grenzen zwischen Innen- und Außenpolitik, zwischen Sozialpolitik und internationaler Solidarität geht.
Die Arbeitsgruppe 'Genug für alle' will die Internationalisierung von Politik und Solidarität nach Kräften fördern, soziale Rechte global verteidigen und erkämpfen und damit eine internationalistische Perspektive in die Sozialpolitik und eine soziale Perspektive in die internationale Politik einbringen.
2003 verschärfte die Bundesregierung mit der Agenda 2010 ihren Sozialabbaukurs. Es ging nicht mehr nur um die Sozialversicherungen, sondern um den Generalangriff auf den Sozialstaat. Dagegen entwickelte attac einen Arbeitsschwerpunkt, der zuerst die Auseinandersetzung mit den Hartz-Gesetzen suchte.
Der attac-Ratschlag formulierte die Überzeugung, dass alle Menschen, nur weil es sie gibt, das Recht auf ein gutes Leben und auf Teilhabe an der Gesellschaft haben. Das müsse sich niemand verdienen und niemand könne es - wodurch auch immer - verlieren: „Das ist Menschenrecht“. Und offensichtlich reicht der vorhandene Reichtum dafür auch aus: „Es ist genug für alle da!“
In der Folgezeit hat die AG das so ausgelegt, dass sie für ein Mindesteinkommen für Alle eintritt. Das soll durch ein bedingungsloses Grundeinkommen und einen gesetzlichen Mindestlohn erreicht werden. Niemand soll zur Erwerbsarbeit gezwungen werden, aber jedeR, die/der einen Erwerbsarbeitsplatz möchte, soll einen bekommen. Eine radikale Arbeitszeitverkürzung gehört ebenfalls zum Konsens der AG.



